Das Jahr 2017 in Zahlen

 

Das vergangene Jahr war ein gutes Jahr. Auch wenn der Einsatz das Salz in der Suppe einer Einsatzkraft ist, ist es dennoch ein Gutes Jahr, wenn es wenige gab. Denn dann gab es auch weniger Leid!

Das bedeute aber nicht, dass dann auch weniger getan werden muss. Das sieht man an den geleisteten Dienststunden.


 

 

Alle Mitglieder der Hattinger THW Dienststelle leisteten im vergangenen Jahr im Durchschnitt 298,47 Stunden. Das macht dann bei derzeit 136 Angehörigen genau 26.772,97 absolvierte Dienststunden.

                                                                           


Dies ist für einen Dienststelle die einzügig ist mit nur einer Fachgruppe eine sehr gute Leistung, liegt der Mittelwert im bundesvergleich doch bei 188,9 aller THW Kräfte.

 

Das es einsatzmäßig sehr ruhig, war sieht man an den knapp 900 Einsatzstunden zu denen das THW Hattingen alarmiert wurde. Nicht berücksichtigt sind hier die Einsätze auf freiwilliger Basis als First Responder oder die während des monatlichen Feuerwehr-Bereitschaftsdienstes.

 

Aber immer dann wenn es wenige Einsätze gibt, muss die Übungszeit steigen, um fit zu bleiben. Darum wurden knapp 2000 Stunden an Übungen teilgenommen.

 

24 Helfer besuchten in über 500 Stunden Lehrgänge und dies bundesweit.

 

Die 136 Mitglieder verteilen sich auf 77 Einsatzkräfte, von denen über 50 ihre komplette Einsatzbefähigung haben und 59 Junghelfer in drei Gruppen.

Im vergangenen Jahr konnten wir 26 Neueintritte verzeichnen, somit konnte der Wechsel aus der Jugend in den Technischen Zug (TZ) oder der Austritt gut kompensiert werden. Auch eine gute Grundausbildungsgruppe konnte jetzt im Dezember wieder starten. Auch wenn wir erfahrungsgemäß wissen, dass es nicht alle bis zur Prüfung schaffen werden. Oft ist die Vorstellung dass alles ja einfach ist, leider die falsche. Darum empfehlen wir immer im laufenden Jahr zu beginnen, als Praktikant im TZ, und dann nach dem Jahreswechsel in die Grundausbildung zu gehen.

 

Eine wichtige Kennzahl ist auch der Frauenanteil, denn unsere derzeit 30 weiblichen Mitglieder sollen zeigen, dass technische Hilfe keine Männerdomäne ist. Wir können dank der Jugendarbeit immer mehr Frauen von der Arbeit im THW überzeugen.

 

Zur Ausstattung kann auch einiges berichtet werden. Immerhin konnte das erste Großfahrzeug modernisiert werden. Nun dürfen wir einen Mannschaftslastwagen (MLW) 4 mit 4,5 Tonnen Zuladung zum Einsatz bringen. Dank der Ladebordwand können die großen Tauchpumpen (TP60) nun ohne Probleme transportiert und genutzt werden. Auch der PKW OV unser BMW X3 und das Meldkrad eine Yamaha XT 600 verstärken nun unsern TZ.

Aber nicht nur Fahrzeuge sondern sämtliches Einsatzmaterial konnte teilweise ersetzt oder überholt werden.

 

Auch wenn jetzt das neue Jahr mit der Haushaltssperre begonnen hat ist dennoch eine Tendez stark nach oben zu erkennen. Die Zusammenarbeit der Ortsverbände im EN Kreis wird neu koordiniert und verstärkt, neue Fahrzeuge werden die überalterten ersetzten und die Ausbildung der Einsatzkräfte weiter gestärkt.