Login Form

Beleuchtungsübung des Technischen Zug

Hattingen, 07.04.2017

Das THW Hattingen hat zwei Schwerpunkte in ihrer Arbeit, das Abstützen von Gebäuden und den Einsatz von Pumpen. Dennoch hören damit die Einsatzoptionen noch lange nicht auf.

 

Aus diesem Grund startete am Freitagabend um 18.00 Uhr die Übung „Deich“ des THW Hattingen. Bei dieser Vollübungen erhielten die Einheiten den Auftrag: - Ausleuchten der Deichkrone zur Überwachung-.

Zugewiesen wurde dem Technischem Zug Infrastruktur (TZ-I) ein Abschnitt von ca.1200 Metern. Zwischen dem toten Ruhrarm und der Hundewiese lag die Einsatzstelle. Während die Einheiten sich mit Zusatzmaterial aus dem Lager ausstatteten, begab sich der Zugtrupp direkt zum Einsatzort und richtete eine abgesetzte Befehlsstelle ein. Dies war nötig, da der MTW-Zug des OV Hattingen nach einem Unfall zurzeit aufwendig repariert wird. Die Ausstattung befindet sich daher zurzeit auf einem Anhänger, der vom KdoW gezogen wird. Der Faltpavillion wurde aufgebaut und eingerichtet und die Planung begonnen.           

                                                

Nach dem Eintreffen und Anmelden der Einheiten wurden die Gruppenführer in die Lage eingewiesen und den geplanten Abschnitten zugeordnet. Dank der zusätzlichen Ausstattung für die örtliche Gefahrenabwehr (ÖGA) verfügt das THW Hattingen über diverse Leuchtmittel unterschiedlichster Art. Jedes Großfahrzeug ist außerdem mit einem Lichtmast ausgestattet auf dem entweder Leuchtballone oder HQL Strahler aufgesetzt werden. Neuster Zugang ist eine LED Leuchte die aufgrund Ihrer Form als UFO bezeichnet wird. Jeder Strahler hat für einen Zweck bestimmte Vor-oder Nachteile, darum ist die Ausstattung gemischt und die Einsatzkräfte in der passenden Auswahl geschult.

Bei diesem Szenario kam es auf die Flächenwirkung an, dies musste beim Ausrichten beachtet werden.

Gemäß den Vorgaben haben die Einsatzmittel bestimmte Wirkradien, anhand dieser Daten wurde durch den Zugtrupp in Zusammenarbeit mit den Elektrofachkräften ein Aufbauplan erstellt. Neben einigen 8kVA-Stromerzeugern lieferte die Fachgruppe Bergung 2 (B2) mit ihrem 50kVA-Stromerzeuger die Hauptenergie.

Zu Beginn startete der Kradmelder mit einem Helfer, dieser führte eine Messrad und Markierungskreide mit. Sie zeichneten die Stellplätze der einzelnen Einsatzgeräte auf. Dann fuhren die KFZ in geplanter Reihenfolge auf die Deichstraße (Leinpfad), dadurch wurde ein Rangieren und verhindert. Die Planung brachte nun den Vorteil des zügigen Aufbaus. Lediglich ein oder zwei Strahlerbrücken mussten noch unter den Gruppen getauscht werden. Die gesetzten Stromverteiler der FGr Infrastruktur verlängerten die Reichweite des NEA 50 und so konnte um kurz vor 21.00 Uhr die gesamte Fläche erhellt werden.

Unter den 31 teilnehmenden Einsatzkräften befanden sich auch einige aus der laufenden Grundausbildung. Für Sie war es das erste Mal an einer derartigen einsatznahen Übung teilzunehmen. Diese Aufgabe erwartet jede THW Einheit bei einem Hochwassereinsatz, wenn es wieder zu einem „Jahrhunderthochwasser“ geht.


Der Übungsverlauf war mehr als zufriedenstellend, hat aber auch einige Bereich aufgezeigt die intensiver in den kommenden Ausbildungen betrachtet werden müssen. Dafür sind Übungen da und notwendig, bei dem vom THW abgedeckten Aufgabenspektrum.

  • abschnitt 1
  • abschnitt 3
  • ankunft zufahrt deich
  • anmelden mit erfassungsbogen
  • aufbau led-ufo
  • aufbau leuchtballon piccolo
  • fhrungsstelle abgesetzt
  • gkw 1 mit lichtmast pneumatisch
  • gkw 2 davor mlw 3 beide mit lima und hqi
  • gkw 2
  • impressionen bei nacht
  • kabelverlegung 63 a zum setzen der verteiler
  • kradmelder zum vermessen und markieren unterwegs
  • led ufo und leuchtballon nissen
  • nea 50 mit lichtmast
  • zugtrupp plant aufbau

Simple Image Gallery Extended