Geländetraining für die Kraftfahrer der Einsatzfahrzeuge

Hattingen, 18.11.17

Nach kurzer Ansprache am frühen Samstagmorgen, hieß es Fahrzeuge bereit machen für Kolonnenfahrt. Damit begann ein Ausbildungstag für Einsatzfahrer des THW Hattingen.


 

 

Nachdem sich alle bereit gemeldet hatten, übernahmen die Kradmelder die Spitze der Kolonne und es ging auf zum Übungsgelände nach Borkenberge bei Dülmen. Auf diesem ehemaligen englischen Übungsgelände herrscht eigentlich striktes Fahrverbot. Da aber im Auftrag der Naturschützer die Fahrwege freigehalten werden müssen, bekommt man mit Glück eine Einfahrgenehmigung.

 

Das gesperrte und bewachte Gelände hat verschiedene Untergründe und Fahrstrecken, bei der Einweisung durch die zuständigen Mitarbeiter, konnten die beiden Kraftfahrerausbilder Herr C. Dommes und I. Brune gleich eine Auswahl treffen, was beübt werden sollte. Der Tag wurde entsprechend der freigegebenen Strecke eingeteilt, so dass alle Fahrer auf allen Fahrzeugen die verschiedenen Übungen absolvieren konnten.

 

Ob Festfahren im tiefen Schlamm oder Erklimmen eines Berges mit lockerem Sand, jede Situation wurde ausgiebig besprochen und auch demonstriert warum man z.B. auch trotz aller Hilfsmittel wie Allrad und Sperren einfach stecken bleibt. Besonders das Gefühl für den Gripp an den Reifen sollte sich verstärken. So durfte dann auch die Seilwindenausbildung ausgiebig durchgeführt werden.

 

Jedes der Fahrzeuge hat auch seine Besonderheiten, wie unterschiedliche Wattiefen oder Rampenwinkel. Einem konnte man nichts vormachen, unser MLW 2 (UNIMOG). Zwar der älteste der Truppe, aber durch nichts aufzuhalten. Leider hat sich das THW von dieser Art der Einsatzfahrzeuge entfernt und das Handling und die Erfahrung des Fahrers werden im Gelände immer wichtiger.

 

Bei den Kradmeldern war festzustellen, dass das ATV (QUAD) besser mit den verschiedenen Untergründen zurechtkam als das Cross-Motorrad. Der Sand brachte hier die Schwächen eines einspurigen KFZ hervor. Gerade für nicht tägliche Rally-Profis eine wichtige Erkenntnis.

 

Der mitfahrende und kurz vor der Ausmusterung stehende MLW3 musste seine Heimreise dann aber mit dem Ortsverband Haltern abwarten. Denn wegen elektrischem defekt durfte er auf den Tieflader. Alle anderen konnten nach erster Reinigung und technischem Check wieder die Heimreise antreten.

 

Wir bedanken uns bei allen, die uns diese Fortbildung ermöglicht haben. Eine Einladung für 2018 haben wir bereits bekommen.


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